Innovation

  • Inhalt

    Ziel des vorliegenden Arbeitspapiers ist die Bestimmung von Kriterien zur Beschreibung und Bestimmung erfolgreicher agglomerationsferner Regionen. Dabei wird die These vertreten, dass die Einbeziehung von Dichtefaktoren in der raumbezogenen Innovationsforschung nicht ausreicht, um die Entstehung funktionaler Innovationsregime zu erklären. Anhand der Perspektiven Raum, Innovation und Governance werden acht Beschreibungskriterien zur Untersuchung funktionaler Innovationsregime auf regionaler Ebene bestimmt. Die einzelnen Perspektiven geben für die jeweilige Region Auskunft über die Nähe zum Agglomerationsideal (Raum), der Erhaltung von Optionsvielfalt (Innovation) sowie den Grad der Funktionalität des regionalen Regimes (Governance). Abschließend wird ein Vorschlag zur Operationalisierung der aufgestellten Bestimmungskriterien als Regionalprofile anhand der LEADER-Regionen gegeben.



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  • Inhalt

    Die Unterscheidung von Technik und Gesellschaft ist eine grundlegende Ausgangsperspektive für heutige Beiträge zur Innovationsdebatte. Dabei sind die Gründe für diese Unterscheidungen – soweit sie überhaupt gegeben werden – kaum stichhaltig: So überzeugt auch das grundlegende Argument der Materialität von Technik nicht, wenn man nach dem Begriff der Materialität oder der daraus folgenden Immaterialität der Gesellschaft fragt.

    Die Bestimmung nicht-technischer Innovationen wird darum vor dem Hintergrund eines Technikbegriffs entwickelt, der nicht auf Verdinglichung gründet. Mit der so gewonnen Unterscheidung technischer von nicht-technischen Innovationen wird deutlich, wie Technik und Nicht-Technik im sozialen Wandel als translationale Formen aufeinander verweisen beim Herstellen und Auflösen kausaler Notwendigkeiten in kontingenten sozialen Zusammenhängen.



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  • Content

    The distinction between technology and society is a fundamental starting point for today's contributions to the innovation debate. The reasons for these distinctions - as far as they are given at all - are hardly valid: the fundamental argument of the materiality of technology is not convincing when one asks about the concept of materiality or the resulting immateriality of society.
    The definition of non-technical innovations is therefore developed against the background of a concept of technology that is not based on reification. With the differentiation thus gained between technical and non-technical innovations, it becomes clear how technology and non-technology in social change refer to each other as translational forms in the production and dissolution of causal necessities in contingent social contexts.



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  • Inhalt

    In dem Aufsatz wird die Frage behandelt wie in einer pluralistischen und komplexen Gesellschaft Verantwortung für Gestaltungabsichten und Gestaltungshandeln übernommen werden kann, wenn a) die Folgen von Innovationen prinzipiell nicht vollständig antizipiert werden können und b) die Wertgrundlage, auf der diese Folgen als positive oder negative Folgen bewertet werden können, nicht allgemeingültig festgelegt werden kann. Diskutiert werden unterschiedliche (politische) Konzepte das Problem von Verantwortung im Spannungsfeld von Wertepluralität und Folgenkontingenz zu lösen: das Konzept der sozialen Innovation, das Konzept der „responsible research and innovation“, Mechanismen der Invisibilisierung von Verantwortung in Organisationen und die Versicherbarkeit von negativen Folgen. Diese Instrumente können aber letztlich die Grenzen im Umgang mit Verantwortung nicht lösen, diese grundsätzliche Nichtlösbarkeit des Verantwortungsproblems in der Moderne sollten sich die Sozialwissenschaften auch in ihren Begrifflichkeiten stellen. Diese sollten nicht moralisch aufgeladen werden, da die Übernahme politischer Konzepte als analytische Kategorien die wissenschaftlichen Debatten von der eigentlichen Frage, der Analyse aktueller, durch einen beschleunigten Innovationsprozess herbeigeführten Problemlagen, ablenkt.



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  • Content

    The paper deals with the question of how in a pluralistic and complex society responsibility for design intentions and actions can be assumed if a) the consequences of innovations cannot be fully anticipated in principle and b) the value basis on which these consequences can be assessed as positive or negative consequences cannot be universally defined. Different (political) concepts are discussed to solve the problem of responsibility in the field of tension between plurality of values and contingency of consequences: the concept of social innovation, the concept of "responsible research and innovation", mechanisms of the invisibilisation of responsibility in organisations and the insurability of negative consequences. However, these instruments ultimately cannot solve the limits of dealing with responsibility; the social sciences should also address this fundamental insolubility of the problem of responsibility in modernity in their terminology. These should not be morally charged, since the adoption of political concepts as analytical categories distracts scientific debates from the actual question, the analysis of current problems brought about by an accelerated innovation process.



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