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Teilprojekt im Verbundprojekt: Die Verdinglichung des Lebendigen: Fleisch als Kulturgut

In Kooperation mit der Universität Regensburg, dem Landschaftsmuseums Westerwald, dem Deutschen Kochbuchmuseum Dortmund und der Hochschule Fulda, gefördert vom BMBF (2018-2021).

Das Verbundvorhaben "Verdinglichung des Lebendigen" befasst sich mit dem Objekt „Fleisch“, wie es entlang der Produktionskette vom lebendigen Tier zu verdinglichten Fleisch- und Wurstwaren wird. Dabei erhält Fleisch durch heterogene Akteure, Diskurse und Materialitäten eine genuine Dingbedeutsamkeit, welche – gerade in ihrer partiellen Vielstimmigkeit und teils auch Widersprüchlichkeit – in besonderem Maße Aussagen über gesellschaftliche Transformationen und daran gekoppelte Innovationspotenziale zulässt.

Das Teilprojekt "Innovation des Fleischwissens" befasst sich mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen. Dabei geht es darum, wie zufällige Reproduktionsprobleme (Variationen) als Chancen zu abweichenden, doch dauerhaft aktuellen Strukturen führen (Selektion), indem sich eine Passung zur gesellschaftlichen Umwelt einstellt (Retention) und so zur im Grunde unwahrscheinlichen globalen Fleischproduktion und -konsumption führten. Die Wirkung kontingenter Intentionen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und anderen Zusammenhängen gilt es zu untersuchen, um zu klären, wie sich die heutige Ordnung einstellen konnte. Damit lassen sich anhand der Sprache des Objektes Fleisch Veränderungen gesellschaftlicher Selbstverhältnisse hinsichtlich Natur und Technik herausstellten und Trends der Objektivierung des Lebendigen als Rohstoff und Nahrungsmittel Fleisch als ableiten.

Hier finden Sie die Projekthomepage.

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Gegenwärtige Konsummuster in Industrieländern werden als bedeutender Treiber globaler Nachhaltigkeitsprobleme gesehen. Nachhaltiger Konsum stellt als SDG 12 ein spezifisches Entwicklungsziel der Agenda 2030 der Vereinten Nationen dar. Die Arbeitsgruppe „Transformationskorridore für nachhaltigen Konsum“ beschäftigt sich mit Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zukünftiger Konsummuster vor dem Hintergrund der normativen Rahmenbedingungen internationaler und nationaler Nachhaltigkeitsziele sowie unterschiedlicher „Korridorkonzepte“, die minimale Standards sowie maximal tolerable Wirkungen und Folgen von Konsumpraktiken zu definieren versuchen. Im Vordergrund stehen dabei ressourcenintensive Konsummuster von Haushalten in unterschiedlichen Lebensphasen (junge Erwachsene, Familien, Senior_innen).

Die Arbeitsgruppe hat im Januar 2018 ihre 18-monatige Arbeit aufgenommen, zwei Arbeitstreffen und ein Rundgespräch werden von der DFG finanziert. ISInova-Mitglied Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist gemeinsam mit Daniel Fischer (Leuphana Universität) Sprecherin der Arbeitsgruppe. Die Mitglieder sind:

Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Fachbereich 03 Gesellschaftswissenschaften, Institut für Soziologie; Prof. Dr. Daniel Fischer, Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Umweltkommunikation (Sprecher); Prof. Doris Fuchs, PhD Westfälische Wilhelms Universität Münster, Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Fachbereich für Erziehungs- und Sozialwissenschaften; Dr. Konrad Gölz, ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung; Dr. Melanie Jaeger-Erben, Institut für Sozialinnovation e.V. (Sprecherin); Prof. Dr. Nina Langen, Technische Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre; Dr. Sylvia Lorek. Sustainable Europe Research Institute Deutschland e.V.; Prof. Dr. Henrike Rau, Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Geographie; Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft/ Technische Universität Berlin

 

*Future Earth ist ein auf 10 Jahre angelegtes Forschungsprogramm, das Wissenschaftler_innen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen systematisch zusammenbringt und als Plattform für globales Fachwissen und interdisziplinäre Kollaboration für nachhaltige Entwicklung dient. Die Arbeitsgruppen stellen ein Kernelement der Organisation des Deutschen Komitees für Nachhaltigkeit (DKN) in Future Earth dar.

 

Entwicklung von Strategien zur Förderung des Transfers wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in agglomerationsferne Räume

In Kooperation mit dem Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation beim IAO, dem Leibniz-Institut für Länderkunde, der HU Berlin – Kooperationswissenschaften – Ökonomik ländlicher Genossenschaften sowie dem Fraunhofer Insititut für Naturwissenschaflich-Technische Trendanalysen gefördert vom BMBF (2017-2019).

Das Verbundvorhaben „Horizonte erweitern – Perspektiven ändern“ entwickelt Strategien zur Förderung des Transfers wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in agglomerationsferne Räume. Diese sollen außeruniversitäre Forschungseinrichtungen adressieren und den Technologietransfer in agglomerationsferne Räume verbessern, sodass sie zu Innovationen führen. Dafür soll ein neues Verständnis agglomerationsferner Räume als innovative Regionen mit eigenem Charakter erarbeitet werden. Die Strategien werden beispielhaft für auszuwählende Modellregionen entwickelt und in ihnen durchgeführt. Dabei werden die Akteure/innen in den agglomerationsfernen Räumen frühzeitig miteinbezogen und somit die Strategieentwicklung an ihren Bedarfen orientiert. Darauf aufbauend werden dann Maßnahmen für den Technologietransfer außeruniversitärer Institute in agglomerationsferne Räume erarbeitet.

Das Teilvorhaben 3 "Herausforderungen und Erfolgskriterien zur Freisetzung von Entwicklungspotenzialen agglomerationsferner Regionen" wird von ISInova durchgeführt. Dabei werden anhand der vergleichenden Untersuchung der Entwicklungsziele unter den gegebenen Bedingungen und des Zusammenwirkens der Akteure/-innen in zwei Vergleichsregionen allgemeine Faktoren für eine letztlich erfolgreiche Dynamisierung und Freisetzung von Entwicklungspotenzialen bestimmt.

Hier finden Sie den Projektflyer.

Diskussionpapier zur Kriterien zur Bestimmung erfolgreicher agglomerationsferner Regionen finden Sie hier...

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In Kooperation mit dem Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG), BUND Berlin, Verbund offener Werkstätten, BUND-Repair-Café, Hei – Haus der Eigenarbeit, FabLab Fabulous St.Pauli, Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis; gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (2017-2019).

Das Verbundprojekt untersucht, wie und ob sich das Qualitäts- und Konsumbewusstsein der Konsumierenden verändert, wenn eine „Kultur der Reparatur“ in den Alltag integriert und gelebt wird. Indem die Möglichkeit in das Alltagsleben integriert wird, Dinge zu reparieren und dies in kooperativer Gemeinschaftsarbeit mit gegenseitigem Wissensaustausch zu tun, erlangen Konsument/innen zum einen ein stärkeres Bewusstsein über Produktionsprozesse und damit eine höhere Wertschätzung gegenüber den Produkten. Zum anderen erwerben sie gleichzeitig diejenige Kompetenz, die sie unabhängiger vom Konsum macht und ihnen mehr Autonomie gibt.

Ob und wie sich die Praktik des Reparierens verbreitet und in eine Reparaturkultur verstetigt bzw. wie dieses Ziel erreicht werden kann, soll durch einen integrativen Forschungsansatz herausgefunden werden: Citizen Science. Dafür werden in diesem Projekt Akteure aus der Repair- und Do-it-yourself-Szene zu Expert/innen ihrer selbst gemacht und damit zu Bürgerwissenschaftler/innen. Ihre Erfahrungen, Selbstevaluationen und Einschätzungen werden von den Verbundpartnerinstitutionen in der Citizen-Science-Form des Co-Designs impulsgebend angeleitet, organisiert, koordiniert und evaluiert. Für den Einblick in die Alltagswelt der Akteur/innen unter wissenschaftlichen Kriterien dient die Methode der „Cultural Probes“. Diese Methode soll durch die Projekterkenntnisse zu einer (bürger-)wissenschaftlichen Methode weiterentwickelt werden. ISInova übernimmt in diesem Projekt die Rolle der Beratung und Reflexion über die Citizen-Science-Methode, also die Integration der Bürgerwissenschaftler/innen in den Forschungsprozess über die Repara(kul)tur.

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In Kooperation mit dem Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation beim IAO sowie dem Institut für Rechtsmedizin Charité - Universitätsmedizin Berlin gefördert vom BMBF (2016-2019).

Ziel des Vorhabens ist es, Maßnahmen, Methoden und Tools zu entwickeln, um die Entstehung radikaler Innovationen im Zusammenspiel der verschiedenen Akteure eines Innovationssystems und innerhalb von Organisationen zu fördern. Diese Innovationen, die einen radikalen Bruch mit herkömmlichen Strukturen bedeuten, können nicht im Tagesgeschäft entstehen. Um die entwickelten Maßnahmen, Methoden und Tools zu testen und weiterzuentwickeln, werden sie im Bereich der Gesundheitsprävention für Geflüchtete angewandt.
Teilvorhaben 2, welches ISInova verantwortet, entwickelt ein Tool, mit dem das radikale Potenzial von Ideen erkannt wird und die anschließenden typisch riskanten Entscheidungsprozesse zu kontrollieren sind. Das Tool wird computerbasiert umgesetzt. Dieses Projekt setzt die Arbeit des Sondierungsprojektes "Radikale Innovation" fort. Hier finden Sie den Projektflyer.

Kontakt: René John (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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